Am Samstag, 30. Mai steigt im Zürcher AURA die dritte Ausgabe der Red Bull Gamerations. Drei Teams aus drei Generationen, vier legendäre Games aus vier Jahrzehnten – und die Antwort auf die Frage, die in jeder Gamer-WG früher oder später ausbricht: Welche Generation zockt eigentlich am besten?
Darum gehts
40 Jahre Gaming, ein Abend
Red Bull Gamerations ist mittlerweile so etwas wie das jährliche Klassentreffen der Schweizer Creator-Szene. Drei Teams, eingeteilt nach Geburtsjahrgang, treten in Theorie und Praxis quer durch über 40 Jahre Videospielgeschichte gegeneinander an.

Nicht nur die Skills am Controller zählen, sondern auch das Wissen rund um die Klassiker. Zwischen den Matches lockern Minigames das Geschehen auf – und wer bei den Knobeleien zwischen den Runden punktet, kann seinen Gegnern auch mal hart erarbeitete Punkte abluchsen.
Die ersten beiden Ausgaben gingen klar an Team Zillennials. Eine dritte Trophäe in Serie? – oder packen die anderen Generationen dieses Jahr endlich zu? Genau das ist die Spannungsfrage, mit der die diesjährige Ausgabe ins AURA Zürich zieht.

Die Teams: Wer für welche Gameration antritt
Drei Generationen, drei Captains, neun Köpfe, die in der Deutschschweizer Streaming- und Creator-Szene niemand mehr vorstellen muss.
- Team Youngsterz (18 – 25): Captain ML Gamer, flankiert von Leilatsch und Saaza Egli. Die Jüngsten im Line-up. Reaktionsschnell, mit den modernen Titeln aufgewachsen – aber zwingt man sie an einen Joystick aus den 80ern, könnte es eng werden.
- Team Zillennials (26 – 30): Captain Maelo, ergänzt durch Star-Barber Wizdomblendz und Creator Nici Lanz. Die amtierenden Doppel-Champions. Erfahrung trifft auf jugendliche Finesse, und das hat in den letzten zwei Jahren gereicht, um die Konkurrenz nach Hause zu schicken.
- Team Retro (31 – 35): Captain Deadinzoid, dazu T-Ronimo und Ciaomachsguet. Die Finger sind nicht mehr ganz so flink wie früher – dafür kennen die drei jeden Klassiker im Schlaf. Und das Maulwerk sitzt sowieso.
Vier Games aus vier Dekaden – und keiner weiss, welche
Der Twist, der Red Bull Gamerations jedes Jahr ein bisschen gemein macht: Welche vier Titel tatsächlich gezockt werden, erfährt niemand vor dem Tag X. Auch die Creator selbst tappen bis zur offiziellen Bekanntgabe Ende Mai auf dem Instagram-Kanal von Red Bull Switzerland im Dunkeln. Klar ist nur: Je ein Game pro Jahrzehnt, von den 80ern bis in die 2010er.

Im letzten Jahr standen Tetris, Super Street Fighter II, Burnout 3: Takedown und Fall Guys auf dem Programm. Was diesmal serviert wird, ist offen – und genau das macht den Reiz aus. Wer bei einem 90er-Klassiker geübt hat, kann sich beim 2000er-Racer trotzdem die Karre an die Wand fahren.
Moderation, Stream und Tickets
Durch den Abend führen Elquaria, bekannt als Red Bull Playerin, und Jan Löning, Moderator von 20 Minuten (die offizielle Host-Vorstellung gibt es bei Red Bull). Kommentiert wird selbstverständlich auf Schweizerdeutsch, und die beiden fühlen den Kontrahenten zwischen den Matches auch in kurzen Quiz-Einlagen auf den Zahn.
Wer live dabei sein will: Die kostenlosen Tickets sind seit 13. Mai über Eventbrite buchbar – und erfahrungsgemäss schneller weg, als man „Insert Coin“ tippen kann. Für alle, die nicht ins AURA pilgern können, läuft der Event auf dem Twitch-Kanal von Red Bull Switzerland – und parallel dazu auf den TikTok-, Instagram- und Twitch-Accounts der teilnehmenden Creator wie ML Gamer, Maelo Romani und Deadinzoid. Es gibt also keine Ausrede, das Ding zu verpassen.

Fazit: Generationenkampf mit Ansage
Red Bull Gamerations bleibt das Format, das den oft so fragmentierten Schweizer Gaming-Kosmos für einen Abend an einen Tisch holt – beziehungsweise an die Konsolen.
Die grosse Frage am 30. Mai: Verteidigen die Zillennials ihren Thron zum dritten Mal in Folge, oder gibt es endlich einen neuen Namen in der Trophäenliste?
Bis dann gilt: Calendar blocken, Stream-Bookmarks setzen – und schon mal überlegen, welche Generation man im eigenen Freundeskreis eigentlich anführen würde.
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