The Elder Scrolls 6: Was wir bereits über die Fortsetzung wissen

Die Ankündigung von “The Elder Scrolls 6” auf der E3 2018 hat eine Welle der Vorfreude und Spekulationen unter den Fans der kultigen RPG-Serie ausgelöst. Fast sieben Jahre nach “Skyrim” bestätigte Bethesda die Entwicklung des neuen Kapitels, das allerdings noch in weiter Ferne liegt. Dieser Artikel fasst alle bekannten Informationen zusammen, die bisher über das nächste grosse Abenteuer in Tamriel bekannt sind. Viele dieser Informationen stammen von IGN, einem führenden Medium in der Spielebranche, das eng mit den Entwicklern und der Gaming-Community verbunden ist.

Quelle: YouTube / Bethesda Softworks

Entwicklung und Zeitplan

Seit der Veröffentlichung von “Starfield” konzentriert sich Bethesda auf die Fertigstellung dieses Titels. Pete Hines, der ehemalige Bethesda-Publishing-Chef, hat erklärt, dass “The Elder Scrolls 6” noch in den frühen Entwicklungsphasen steckt. Xbox-Chef Phil Spencer deutete an, dass das Spiel “mehr als fünf Jahre entfernt” sei. Dies lässt auf ein mögliches Erscheinungsjahr nicht vor 2028 schliessen, was die lange Wartezeit für Fans der Serie bestätigt.

Fallout 5 und Indiana Jones: Einfluss auf Elder Scrolls 6?

Todd Howard, der sowohl bei “The Elder Scrolls 6” als auch bei “Fallout 5” und dem Indiana Jones-Projekt involviert ist, betonte, dass seine Arbeit an anderen Projekten die Entwicklung von Elder Scrolls nicht verzögern wird. Dies deutet darauf hin, dass die Entwicklungsressourcen und die Aufmerksamkeit von Bethesda gut verteilt sind, um eine zeitgerechte Veröffentlichung zu gewährleisten.

Plattform-Exklusivität: Xbox und PC im Fokus

Die Übernahme von Bethesda durch Microsoft im Jahr 2020 deutet stark auf eine Exklusivität von “The Elder Scrolls 6” für Xbox- und PC-Plattformen hin. Dies folgt dem Muster der Exklusivität von “Starfield”. PlayStation-Besitzer könnten daher möglicherweise keinen Zugang zum Spiel erhalten.

Schauplatz: Die Mysterien von Hammerfell und High Rock

Der Teaser-Trailer von der E3 2018 gab nur wenig über den möglichen Schauplatz preis. Die gezeigte Landschaft lässt viele auf Hammerfell, die Heimat der Redguards, schliessen. Die Region, bekannt aus “The Elder Scrolls 2: Daggerfall”, könnte mit ihren vielfältigen Landschaften von tropischen Wäldern bis zu rauen Bergen ein idealer Ort für das nächste Kapitel sein. Alternativ könnte auch High Rock, bekannt aus früheren Teilen der Serie, eine Rolle spielen.

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Quelle: Bethesda

Gameplay und Mechaniken: Ein Spiel für ein Jahrzehnt

Die Vision für “The Elder Scrolls 6” geht weit über traditionelle Spielmechaniken hinaus. Todd Howard und das Team bei Bethesda Game Studios haben sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: ein Spiel zu entwickeln, das die Spieler nicht nur für Stunden oder Tage, sondern für ein ganzes Jahrzehnt fesselt. Dieses ambitionierte Vorhaben bedeutet einen Paradigmenwechsel in der Gestaltung von Open-World-Rollenspielen und stellt neue Herausforderungen an Gameplay und Mechaniken.

Wie lässt sich ein solches Ziel erreichen? Die Antwort liegt in der Entwicklung von tiefgreifenden und immersiven Spielmechaniken, die den Spieler in die Welt von Tamriel eintauchen lassen und ein wiederkehrendes Engagement fördern. Dies könnte bedeuten, dass “The Elder Scrolls 6” eine Welt präsentiert, die sich dynamisch entwickelt und auf die Aktionen der Spieler reagiert. Die Welt könnte von politischen Veränderungen, wachsenden Städten, sich entwickelnden Beziehungen und einer ständig verändernden Umgebung geprägt sein.

Ein weiterer Aspekt ist die Interaktivität. Howard hat erwähnt, dass er die Interaktionen in “Skyrim” als eher oberflächlich empfand. In “The Elder Scrolls 6” könnte das bedeuten, dass jede Interaktion, sei es mit der Umwelt, NPCs oder anderen Spielern, tiefer und bedeutungsvoller gestaltet wird. Dies könnte von komplexen Dialogsystemen über vielschichtige Quests bis hin zu einer reichen und sich verändernden Spielwelt reichen, die sich an die Entscheidungen und Aktionen des Spielers anpasst.

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Quelle: Bethesda

Das möglicherweise letzte Elder Scrolls-Spiel?

Die Zukunft von “The Elder Scrolls 6” ist eng mit einer Schlüsselfigur der Serie verbunden: Todd Howard. Howard, der als legendärer Bethesda Game Studios-Direktor bekannt ist, hat die Serie seit ihren Anfängen massgeblich geprägt. Seine Vision und sein Engagement haben “The Elder Scrolls” zu dem gemacht, was es heute ist. Doch mit der Entwicklung von “The Elder Scrolls 6” steht möglicherweise eine bedeutende Änderung an.

In jüngsten Interviews und Gesprächen hat Howard angedeutet, dass “The Elder Scrolls 6” das letzte Spiel der Serie sein könnte, an dem er arbeitet. Diese Aussage hat bei vielen Fans für Aufsehen und Spekulationen gesorgt. Todd Howard ist nicht nur ein fester Bestandteil der Elder Scrolls-Gemeinschaft, sondern auch ein symbolischer Träger des kreativen Geistes der Serie. Sein möglicher Abschied von der Reihe könnte das Ende einer Ära bedeuten und wirft Fragen über die zukünftige Richtung und die kreative Führung der Serie auf.

In Anbetracht dieser Möglichkeit stellt sich die Frage, wie die Serie ohne Howard weitergehen wird. Wird sein Abschied zu einer radikalen Veränderung in der Art und Weise führen, wie “The Elder Scrolls”-Spiele entwickelt werden? Oder wird das Team von Bethesda Game Studios in der Lage sein, Howards Erbe fortzuführen und die Serie in eine neue, aber vertraute Richtung zu lenken?

Diese Fragen bleiben vorerst unbeantwortet. Jedoch ist es klar, dass “The Elder Scrolls 6” ein besonders bedeutendes Spiel in der Geschichte der Serie sein wird. Es steht nicht nur als nächstes Kapitel in einem epischen Universum, sondern auch als potenzieller Höhepunkt in der Karriere eines der einflussreichsten Spieledesigner der heutigen Zeit. Fans und Spieler können gespannt sein auf das, was Howard und sein Team für dieses möglicherweise letzte Kapitel seiner Elder Scrolls-Geschichte bereithalten.

Die nächste Generation der Creation-Engine

Die nächste Version der Creation-Engine, bekannt aus “Skyrim”, wird bedeutende Verbesserungen bringen. Howard beschreibt das Upgrade als das grösste seit dem Übergang von “Morrowind” zu “Oblivion”. Spieler können sich auf verbessertes Rendering, prozedurale Generierung und Animation freuen, was in “Starfield” bereits angedeutet wurde.

“The Elder Scrolls 6” steht als vielversprechendes Projekt am Horizont, das die Grenzen des RPG-Genres erneut verschieben könnte. Mit einer verbesserten Engine und einem Fokus auf langfristiges Gameplay werden die Spieler ein episches Abenteuer in Tamriel erleben. Trotz der langen Wartezeit bleibt die Aufregung und Vorfreude in der Community bestehen und Fans weltweit blicken gespannt auf jede neue Entwicklung in Richtung dieses vielversprechenden neuen Kapitels in der Elder Scrolls-Saga.

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